Rücken zur Wand .
Der Blick nach Aussenseitigem bleibt ungewollt trübe, aber absichtlich und gepuscht von einem erstarkten Willen stechend. Wenngleich heute Samstag eine Verregnung des Tages nicht zu vermeiden sein wird, suche ich einen Durchbruch zu Leichtigkeit und Durchsicht und vertusche infernalische Drohungen aus dem Astralbereich. Die Luft steht rein in der Landschaft und bemüht sich, nicht aufzufallen. Ob ihr das gelingt? Licht aus dem Flachland trägt dazu bei dass keine Zweifel aufkommen. Die Hügel ducken sich um ja keine ausschweifenden Gedanken aufkommen zu lassen. Was mich anblickt ist nicht auszumachen, auch kein Augenweiss ist zu sehen, die Haartracht klebt auf der gut genährten Kopfhaut, eine wechselhafte Starrheit scheint mir entgegenzukommen. Und ob?

Rücken zur Wand .
2020 / Acryl auf Leinwand / 95 x 90 cm / 0522 / zurück zur Übersicht