Erlauschtes .
Sonnenverfinstertes Querdenken über Wäldern und Auen verdiente doch etwas mehr Aufmerksamkeit als nur digitales Rauschen inklusive viertuelle Anteilnahme und systemübergreifendes Gestöhn. Bleiben wir ruhig und lassen die Gedanken aussen vor, entsteigt dem plätschernden Nichts eine fadenscheinige Täuschung, die aber nicht von Bedeutung bleibt und in der mutmasslichen Stille von Stummheit verdaut wird. Hochprozentiges Quäken sabbert atemlos vorbei, mit der Hoffnung versetzt, die Stummschaltung wäre ausser Takt gefallen. Dem ist nicht so. Weisses Rauschen verletzt sich am eigenen Selbstvertrauen und versucht, wundenleckend aus dem Kreis unseres Einvernehmens zu entkommen. Wir halten dem entgegen. Wenn nicht jetzt, wann dann ist unsere Zeit da?

Erlauschtes .
2020 / Acryl auf Leinwand / 135 x 130 cm / 0523 / zurück zur Übersicht