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Wer stellt mir nach?
Baumlange Mannsbilder säumen die Hofgalerie ohne mit jener Wimper zu zucken auf festgetretenen Absichten sich festhalten benetzt von floralen Tagträumen bei zunehmendem Dämmerlicht und aufkommendem Feuereifer drängt der Tag zur Nacht werden zu wollen aber auch dies ohne Absichten oder Scheinheiligkeiten möchte Gutes zu Besserem aufbegehren wohl weil das Gewöhnliche wiedermal zu Anständigkeit bittet wie so oft und überall scheinbar Anstössiges gegen Wände poltert nur um auf sich selber aufmerksam zu werden bis Schall sich zu Rauch veredelt um durch zügige Kamine die Halle in den stehenden Himmel verlässt und gut abgehangen widersteht der Rest den Umklammerungen eines unzüglichen Einmaleins bekennend dass Stottern kaum der Rede wert ist wenn Lallen unter Verschluss gehalten bleibt.

Wer stellt mir nach?
2018 / Acryl auf Leinwand / 140 x 50 cm / LK0502-218000CY / zurück zur Übersicht