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Vergiss mich.

Die Welt hat sich in mir geweitet. Das Lungenvolumen ist vielfach gespalten in Erwartung einer ungetrübten Leichtigkeit und ein Erleben mit luftdichter Unbedarftheit wenngleich das gemeine Ich doch so seltsam im Regen zu stehen scheint und sich von der sägenden Sonne bescheinen lässt. Aber was solls. Meine Akte der Erniedrigungen haben sich aus dem Staub gemacht und regen sich im Wurmbereich, suhlen einer kondensierten Feuchtigkeit entgegen wenn es sein muss. Ich spalte mich mit einem Donnerkeil in herzhafte Stücke um die Gestalt auf meine Weise zusammenzufügen. Und sieh da! Die Welt hat sich geweitet aus Furcht mich nicht mehr aufnehmen zu können. Beide haben sich verrechnet. Judihui! Einsamkeit scheint vielerorts eine Anhäufung Endlicher zu sein.

Vergiss mich.
2019 / Acryl auf Leinwand / 120 x 60 cm / LK0510-218000CY / zurück zur Übersicht