Laissez-faire.
Den Rücken doch etwas krumm gehalten. Doch. Geradesitzen erfordert alle Kräfte die noch wachgerufen werden können. Also. Ich biege mich im Dienste der Schwerkraft dem Boden zugeneigt. Das schwächelnde System verhindert jedes dem Himmel Zuneigen oder jedes Sonnenanbeterische. Vereinige ich mich doch mit der Erde, der feuchtfröhlichen, nahrungspendenden Gebärmutter, der das Muttersein nur vom Hörensagen bekannt ist. Was höre ich? Unbedachtes Schwenken in epidemiologische Weichheitsrituale, dabei Strammstehen zehn Jahre Kerker zur Folge haben könnte innerhalb Rechtsformen, die weder in Gehirnen noch auf Papieren ansatzweise etwas hinterlassen. Mein Körper muckt auf. Seine Ausdehnung soll in Bewegung kommen, so den süssen Säften uferloses Fliessen möglich bleibt.

Laissez-faire.
2020
Acryl auf Leinwand / 95 x 90 cm / LK220-000CH0524

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